Jagen in Irland

Wer an eine innereuropäische Jagdreise denkt, denkt vielleicht nicht sofort an die Jagd in Irland. Dennoch gibt es hier spektakuläre Reviere mit reichen Wildbeständen. Gerade die faszinierende Landschaft der „grünen Insel“ und die grandiose Gastfreundlichkeit ihrer Bewohner locken zahlreiche ausländische Jagdgäste. Hier kann der Jagdreisende bestens organisierte Niederwildjagden oder fesselnde Sikahirschjagden erleben. Vor allem das hohe Sikaaufkommen Irlands fasziniert regelmäßig, denn solche Bestände sind in Europa nahezu unerreicht. Doch auch neben jagdlichen Aktivitäten bietet Irland eine interessante Kultur, die dem Auslandsjäger ein längeres Verweilen nahelegt. Auch die Anreise ist äußerst entspannt. Hier muss sich meist zwischen Flugzeug und Auto bzw. Fähre entschieden werden. Beides bietet Vor- und Nachteile, behindert allerdings nicht die spektakuläre Jagd, die dem Jagdreisenden bei der Jagd in Irland bevorsteht.

Sikajagd in Irland

Die irischen Sikawildbestände sind in Europa nahezu unerreicht. Dies bezieht sich sowohl auf die Anzahl der Individuen, als auch die Trophäenstärke. Vor allem im County Kerry, im Südwesten der Insel und in den Wicklow-Mountains, geografisch in der Nähe von Dublin gelegen, können die Träume eines reifen Sikahirsches in Erfüllung gehen. Das Sikawild ist recht scheu, deswegen wird die Hauptjagdzeit in der Regel auf die Brunft verlegt. In dieser Zeit sind die kapitalen Sikahirsche äußerst aktiv und dementsprechend steigt die Chance, einen vor die Büchse zu bekommen. Die Brunft der Sikahirsche erstreckt sich in Irland über einen Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende November. Die Trophäe der Sikahirsche ist kleiner als die des Rothirsches, fasziniert dennoch gleichsam mit bis zu zehn Enden. Üblicherweise wird auf der Jagd in Irland gepirscht. Hierdurch werden die besten Chancen auf einen reifen Sikahirsch generiert. Aufgrund des hohen Vorkommens ist die Chance auf einen Abschuss relativ hoch.

Niederwildjagd in Irland

Doch auch für den passionierten Flintenjäger bietet die irische Insel einiges. Hier begleiten Sie erfahrene Rüdemänner und Guides auf einer sensationellen Schnepfen- oder Bekassinenjagd. Vor allem die irische Hundearbeit begeistert regelmäßig und macht die Niederwildstreife zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Flintenjagd hat in Irland, wie im britischen Raum, große Vergangenheit und Gegenwart. Die Flintenjagd gilt als Königsdisziplin der Jagd und lässt jegliche Schalenwildträume verblassen. Große Traditionen und bestens organsierte Jagden treffen in Irland aufeinander und verbinden sich zu einer traumhaften Auslandsjagd für Jagdreisende.